Altenwerder

Herzlich Willkommen auf der Website der St. Gertrudkirche von Altenwerder.

Diese Kirche wird von der Thomasgemeinde Hausbruch-Neuwiedenthal-Altenwerder betreut.

Zum Heiligabend … und auch sonst: Die Weihnachtsgeschichte auf Altenwerder Platt:

Heiligabendandacht zum Selberfeiern zuhause im Jahr 2020

Liebe Altenwerder-Verbundene, liebe Gemeindeglieder und liebe Angehörige,
dieses Jahr ist eine Chance ein Heiligabendgottesdienstformat zu Hause auszuprobieren.
Vielleicht gefällt Ihnen das so gut, dass Sie es jetzt immer so machen wollen, vielleicht vermissen Sie aber auch die Atmosphäre und das gemeinsame Beisammensein mit den anderen Menschen, das Singen, das Beten, so dass Sie sich auf das nächste Mal Heiligabend in der Kirche ganz besonders freuen.
Ich freue mich auf jeden Fall sehr, Sie hoffentlich im Laufe der nächsten Zeit persönlich kennenzulernen.
Sonnige Grüße und Segenswünsche
Ihre Pastorin Fee-Victoria Meyer-Himstedt

Der nachfolgende Ablauf ist so beschrieben, dass Sie eine kleine Andacht zu Hause feiern können. Dafür brauchen Sie nichts Anderes vorzubereiten, als die genannten „Zutaten“. Dann bestimmen Sie aus Ihrer Mitte eine Person, die das Ganze durchführt und anleitet. Diese Person wird mit L abgekürzt und hält die Anleitung in der Hand.
Die anleitende Person liest den Text und stimmt die Lieder an. Wer nicht singen will oder anstimmen möchte, lässt das von einem anderen tun oder aber spielt das Lied über ein Endgerät ab!
Andacht für Heiligabend
Zutaten: Ablaufzettel, Kerze, Feuerzeug oder Streichholz, gegebenenfalls Aufnahmen von aufgezählten Liedern (Herbei, o ihr Gläubigen, Kommet ihr Hirten, Oh du Fröhliche).
Vorbereitung: Setzen Sie sich gemütlich mit den Liebsten zusammen und zünden Sie eine Kerze in der Mitte an.
Auf der Rückseite geht es los, viel Erfolg und Freude mit Ihrem Hausgottesdienst am 24.12.2020 !

Jetzt geht’s los:
1. L: Heute ist Heiligabend. Wir sind heute hier zusammen gekommen um Weihnachten zu feiern. Jesus ist heute geboren und er sagte, wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich unter euch, so auch heute. –Amen Alle: Amen
2. Alle singen: Herbei oh ihr Gläubigen
1. Herbei, o ihr Gläubigen,
fröhlich triumphieret,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein,
uns zum Heil geboren!
Refrain:
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten
den König, den Herrn!
2. Du König der Ehren,
Herrscher der Heerscharen,
du ruhst in der Krippe im Erdental.
Gott, wahrer Gott,
von Ewigkeit geboren!
1xRefrain
3. Kommt, singet dem Herrn,
singt, ihr Engelschöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen!
Ehre sei Gott
im Himmel und auf Erden!
1x Refrain
3. L (liest):
Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas
Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.
Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte
sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. – Amen
4. Alle Singen: Kommet ihr Hirten
1. Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun, Kommet, das liebliche Kindlein zu schaun, Christus, der Herr, ist heute geboren, Den Gott zum Heiland euch hat erkoren. Fürchtet euch nicht!
2. Lasset uns sehen in Bethlehems Stall, Was uns verheißen der himmlische Schall; Was wir dort finden, lasset uns künden, Lasset uns preisen in frommen Weisen: Halleluja!
3. Wahrlich, die Engel verkündigen heut Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud: Nun soll es werden Friede auf Erden, Den Menschen allen ein Wohlgefallen: Ehre sei Gott!
5. L (liest): Liebe Gemeinde: Weihnachten heißt Zuhause.
Da ankommen, wo das Gefühl von Geborgenheit, Wärme, Nähe und Vertrautheit gegeben ist, da wo ein Rückzugsort ist und ich mich erholen kann. Das vertraute Zuhause kann aber auch verlassen werden. Ein Zuhause schenkt Freiheit, darin zu wohnen und es zu nutzen, wie es gefällt. Ein Ort des Startens und des Zurückkehrens.
Aber für manche gibt es so einen Ort nicht, und für andere hat sich die Adresse, die vielleicht einmal Heimat war, geändert. Für viele war gerade an Heiligabend die Zeit gekommen, wieder diesen Ort aufzusuchen oder sich nach der Heimat zu sehnen.
Dieses Jahr ist alles anders!
Der Eindruck seines Hauses oder seiner Wohnung hat sich vielleicht radikal geändert. Denn aus dem Rückzugsort, der mit Wärme und Geborgenheit verbunden war, ist vielleicht auch ein Ort des Arbeitens, der Verlassenheit und des Gefängnisses geworden. Die Pandemie hat aus dem Ort des Zuhauses möglicherweise einen Ort werden lassen, wo jetzt alles gemacht wird – gearbeitet, gegessen, geträumt, geschlafen, sehnsüchtig auf Telefonate gewartet und traurig die Leere ausgehalten. Die Wände können bedrohlich nahekommen. Und die Nähe, die einst so kraftspendend war, ist erdrückend. Denn er kann nicht je nach Zeit und Lust verlassen werden, sondern es ist der einzige Aufenthaltsort geworden bis auf die wenigen Ausnahmen um einkaufen oder spazieren zu gehen.
Heute an Heiligabend soll die Unfreiwilligkeit aber nicht das letzte Wort haben, sondern die Frohe Botschaft.

Jesus ist in einem kleinen Stall geboren, Gott ist Mensch geworden.
Er ist auf die Welt gekommen und dieses Jahr feiern Sie und wir so Heiligabend, wie ich es mir vorstelle, dass es damals bei Jesu Geburt gewesen ist. Das bringt ihn uns ganz nah! Denn so ungewöhnlich wie es ist, dass Gott in einem Stall geboren wurde, so merkwürdig ist es, dieses Heiligabend 2020 in Zeiten der Pandemie mit vielen Einschränkungen und Härten zu feiern. Ich glaube aber: Der Ort wird zum Zuhause, durch die Menschen, mit denen wir leben, durch die Fülle des gemeinsam Erlebten, und durch das Vertrauen, das hier herrscht.
Und so war es auch bei Jesus.
Der Stall wurde zu einem Ort, wo der Friede in die Welt kam. Unwahrscheinlich und überraschend. Dann kann unser Zuhause auch ein Ort sein, wo uns Gott nahekommt.
Wir können das Gefühl, das wir aus der Kirche kennen, durch das Singen, Beten und Zusammensein gemeinsam am Heiligabend erleben, an vielen Orten.
Weihnachten und die Gegenwart Gottes ist keine Frage des Ortes, sondern der Besinnung, des Gebets, des Glaubens und des inneren Friedens.
Frohe Weihnachten uns allen! Amen
6. L: Wir beten:
Gott, du bist heute zu uns gekommen, du kamst in unsere Welt, du hast uns erlöst und gezeigt, dass auch ein Stall etwas unglaubliches Großes beherbergen kann, schenk uns Kraft, dieses zuerkennen.
Gott heute ist ein ganz besonderes Weihnachten wir können nicht in dein Haus kommen, sondern sind hier unter uns. Komm du zu uns und sei uns nah, schenk uns eine friedliche Zeit.
Gott, wir rufen dich an und legen alles was unsere Herzen bewegt in das Gebet, was du uns gelehrt hast:
+ und jetzt Alle:
Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden
unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen
7. Alle singen: Oh du Fröhliche
1. O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!
2. O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
3. O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Himmlische Heere jauchzen Dir Ehre: Freue, freue dich, o Christenheit!
8. Der Segen – L (hält die Hände nach vorne, so dass die Handinnenflächen nach oben zeigen und spricht):
Der Herr segne uns und behüte uns, der Herr lasse leuchten sein Angesicht über uns und sei uns gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns seinen Frieden + Amen

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Videobotschaft zum Reformationstag

Da es in diesem Jahr keinen kirchlichen Süderelbe-Empfang wie 2019 geben kann, haben wir eine Videobotschaft für Sie und Euch alle vorbereitet:

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Abschied von Pastor Dirk Outzen

Am 1.6. haben wir Dirk Outzen in einem kleinen Gottesdienst verabschiedet mit der leisen Hoffnung, am 13.9. noch einmal einen richtig großen Abschiedsgottesdienst mit ihm feiern zu können. Das wird leider, Corona bedingt, nicht möglich sein!

Wenn Sie sich noch persönlich von ihm verabschieden möchten, schreiben Sie ihm doch einfach und schicken die Post an das Gemeindebüro: Thomasgemeinde, Lange Striepen 3a, 21147 Hamburg „Für Dirk Outzen“. Wir leiten Ihren Brief dann weiter.

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Pastor (im Ruhestand) Hans A. Gerdts hat uns einen Kanon zu den unruhigen Zeiten geschickt. Mehrstimmig ist zwar noch nicht ganz einfach, aber von Balkon zu Balkon …

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Eigentlich sollte am 26. April in der Altenwerder Kirche Gottesdienst sein. Da wir uns dort noch nicht treffen dürfen, hat Pastor Krüger einen Gottesdienst zum selber-lesen erstellt. Feiern (und lesen) Sie mit:

Lesegottesdienst für den 26_April_2020 in Altenwerder

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Informationen zur aktuellen Lage (Stand: 16.04.2020,10.00 Uhr)

Wegen der Corona-Pandemie finden bis 03.05.2020 keine Gottesdienste, Veranstaltungen und Führungen in der St. Gertrudkirche statt. Alle kirchlichen Veranstaltungen wurden von der Bundesregierung und unserer Landeskirche ausgesetzt.

Konkret bedeutet das, dass neben der St. Gertrudkirche auch unser Gemeindezentrum in Hausbruch geschlossen wird. Das Gemeindebüro wird über Mail (thomas-hausbruch@freenet.de) erreichbar sein. Telefonisch kann man es, solange keine Ausgangssperre verhängt wird, unter (040 7960208) zu den bisherigen Öffnungszeiten versuchen. Sonntags soll die Thomaskirche (als Wohnortkirche) zu den Gottesdienstzeiten geöffnet werden und zur stillen Andacht und zum Gebet zur Verfügung stehen.

Die Entscheidung zur Absage der Veranstaltungen tut uns leid, weil wir wissen, dass gerade in dieser schwierigen Zeit Gottesdienste und Treffen in den vertrauten Gruppen Halt und Gemeinschaft geben. Die aktuelle Entwicklung ließ uns aber keine andere Wahl und folgt sowohl den Empfehlungen unserer Nordkirche als auch den Anweisungen der Gesundheitsbehörde. Wir haben so entschieden, weil es für uns eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die Ausbreitung der Corona-Infektion zu verlangsamen, die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems zu unterstützen und die Schwächsten unter uns Menschen zu schützen.

Wann wir wieder zu einem normalen Gemeindeleben zurückkehren, ist noch nicht abzusehen. Wir werden unsere Entscheidungen an den Vorgaben der Behörden und unserer Landeskirche ausrichten und dann umgehend über alle bekannten Informationskanäle berichten.

Wenn es Fragen oder Wünsche oder einfach Gesprächsbedarf gibt, sind wir gerne für Sie da:
Jochen Meyer, (Tel.: 040 702 29 02, Mail: injomeyer@web.de) Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Ulrich Krüger, (Tel.: 040 7979100, Mail: ulrich-krueger@gmx.de) Pastor und stellv. Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Susanne Lindenlaub-Borck, (Tel.: 040 7966887, Mail: susanne@lindenlaub-borck.de) Pastorin
Dirk Outzen, (Tel.: 040 61193870, Mail: dirkoutzen@gmail.com) Pastor

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Eine Sammlung interessanter und hilfreicher Links finden Sie unter https://kirchesuederelbe.de/pressemitteilung-pastorin-v-thun/

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Seit einiger Zeit sind die „Altenwerder Ansichten“ erhältlich, die über das Dorf und seine Geschichte Auskunft geben. Man kann sie in der Kirche und im Gemeindebüro der Thomasgemeinde erwerben. Einen Eindruck vom Titelblatt findet man hier:

Wer jetzt hier im Internet weiter lesen will, kann sich entscheiden, ob das in Hochdeutsch oder auf Altenwerder-Plattdeutsch geschehen soll und in der Menüleiste oben die entsprechende Wahl treffen. Viel Spaß dabei …