Neuenfelde

Herzlich willkommen!

 
 
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist Sommer. Wie schön!

Zum Sommer gehören die langen, sonnigen Tage, ab und an ein Sommerregen, Zeiten im Garten, Ausflüge oder eine Urlaubsreise und natürlich unser Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“:

Geh aus. Mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an Deines Gottes Gaben.
Schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und Dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

Die Bäume stehen voller Laub.
Das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide.
Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide,
als Salomonis Seide.

Ich selber kann und mag nicht ruhn.
Des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinne.
Ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen,
aus meinem Herzen rinnen.

Dieses ist also voraussichtlich unsere letzte WhatsApp-Andacht. Ab kommenden Sonntag gibt es unseren Gottesdienst wieder in der Kirche, wenn nicht unter freiem Himmel. Ihr werdet aber weiterhin ab und an Post von mir bekommen, Neuigkeiten aus der Gemeinde oder Einladungen in die Kirche, in das Gemeindehaus oder zu Ausflügen. Ich hoffe, wir sehen uns jetzt wieder öfter!

Und am Sonntag, dem 4. Juli, um 9.30 Uhr dann ist es soweit: Endlich wieder Gottesdienst!

… mit Maske, Abständen und Kontaktdatenerfassung.

Wir sehen uns!

Seid behütet und gesegnet!

Herzliche Grüße von Ralf

 
 

Liebe Freundinnen und Freunde,
hört, warum heute Pfingsten ist:

Lange, bevor dieses geschah, hatten sich die Menschen wahrhaft Großes vorgenommen. Sie wollten einen Turm bauen, der bis in den Himmel ragt, und zwar im fernen Babel. Zu Großes. Ihre menschliche Gemeinschaft hielt der Aufgabe nicht stand. Sie verlernten, einander zu verstehen und eine Sprache zu sprechen. Einer versteht seither den anderen nicht mehr. Konnte oder wollte es nicht mehr.

Sicherlich war nicht jeder freiwillig auf der Turm-Baustelle, zu Zeiten der Arbeissklaverei schon gar nicht. So wie wir nicht freiwillig auf der Corona-Großbaustelle waren und sind. Manches hat sich wiederholt: Manche Gastwirtin oder Gastwirt, Friseurin und Friseur, Kurzarbeiterin oder Kurzarbeiter, Homeschooloffice-Familie und noch manche mehr fühlen sich schon lange nicht mehr verstanden. Andere haben eigene Argumentationsketten gefunden, die kaum noch Verbindung haben zu Denken und Verstehversuchen in der übrigen Gesellschaft.

Lasst das mal mitklingen bei unserem Pfingstchoral „O komm, Du Geist der Wahrheit“:

O komm, du Geist der Wahrheit
und kehre bei uns ein.
Verbreite Licht und Klarheit.
Verbanne trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer.
Rühr Herz und Lippen an,
dass jeglicher getreuer
den Weg bekennen kann.

O du, den unser größter Regent uns zugesaft.
Komm zu uns, werter Tröster
und mach uns unverzagt.
Gib uns in dieser schlaffen
und glaubensarmen Zeit
die scharf geschliffnen Waffen
der ersten Christenheit.

Du Heilger Geist bereite
ein Pfingstfest nah und fern!
Mit deiner Kraft gegleite
das Zeugnis von dem Herrn.
O öffne du die Herzen
der Welt und uns den Mund,
dass wir in Freud und Schmerzen
das Heil ihr machen kund.

Text: Philipp Spitta, 1833
Melodie: 16. Jahrhundert

In der Pfingstgeschichte, die ich Euch vorgelesen habe, ist der heilige Geist eine feurige Angelegenheit.
Feuer bedeutet Hitze, vielleicht die Hitze einer Auseinandersetzung, einer wieder anfahrenden Wirtschaft mit hier und dort weiter anhaltenden Problemen.
Es bedeutet Wärme, vielleicht die Wärme des vorangeschrittenen Frühjahrs.
Es bedeutet Licht … am Ende des Corona-Tunnels.

So gesehen ist nicht nur im Kalender Pfingsten!
Und – Hand auf’s Herz! – das ist auch gut so!

Seid behütet und gesegnet!

Habt schöne Pfingsten!

Herzliche Grüße von Ralf

PS:
Und jetzt spielt uns Hilger Kespohl noch ein schönes Konzert, von Matthias Weckmann drei Variationen zu „Komm, heiliger Geist“.

 

 
 

 

 

Vielleicht seid Ihr gar nicht aus Fischbek
und Euer Name ist trotzdem dabei?
So wie bei Gott 🙂 ?

Frohe und gesegnete Ostern Euch allen!

 

 


 

 

 

Andachts-Podcast am Sonntag nach Epiphanias

 


Wir in Francop, Neuenfelde und Rübke

Die Evangelisch-lutherische St. Pankratius-Kirchengemeinde erstreckt sich auf die dörflichen Hamburger Stadtteile Neuenfelde und Francop sowie einen Teil des niedersächsischen Rübke. Hierbei handelt es sich um die so genannte „Dritte Meile“, den östlichsten Teil des Alten Landes.

Die im barocke Pfarrkirche ist täglich geöffnet und über 300 Jahre alt. Sie wird vor allem zur Obstblüte und in den Sommermonaten gut besucht, auch wegen der Orgel und der Grabstätte des weltberühmten Orgelbauers Arp Schnitger, der in Neuenfelde lebte.

Seit über fünfzig Jahren finden am ersten Sonntag in den Monaten April bis Dezember die Neuenfelder Orgelmusiken statt (16.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte freundlich erbeten).

Gottesdienst
wird in der Regel sonn- und feiertags um 9.30 Uhr gefeiert.

 

 

Besondere Gottesdienste

  • Friedensgebet jeden Montag um 19.30 Uhr
    in der Kirche: Zwanzig Minuten Ruhe und Hören, Beten, Singen für den Frieden, verbunden mit den anderen Montagsgebeten in Deutschland.
  • AufWINDGottesdienst
    wird bis zu viermal im Jahr sonntags um 17.00 Uhr in der Kirche gefeiert. Bitte jeweils auf die Ankündigung im Gemeindebrief achten! Mit eher modernen Liedern, die von einer Band begleitet werden, einer kurzen Predigt, Stationen in der Kirche zum Ausprobieren und Innehalten, lädt dieser Gottesdienst ein, sich jeweils mit einem Thema zu befassen.
  • Frage- und Antwort-Familiengottesdienst für Menschen
    aller Generationen mit der Aktiv-Phase für die Jüngeren und Diskussionsimpulsen aus dem „Fragomaten“ für die Älteren,
    ungefähr vierteljährlich. Bitte jeweils auf die Ankündigung im Gemeindebrief achten!

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