Unser Konfirmandenmodell

In unserer Gemeinde haben wir ein einjähriges Konfirmandenmodell. Die Konfis treffen sich in Gruppen unter der Leitung von Pastor Krause wöchentlich zum Konfirmandenunterricht.

Die Konfirmandenarbeit beginnt für die Jugendlichen in der Regel im zweiten Quartal eines jeden Jahres (April-Juni) des 7. Schuljahres und erstreckt sich kontinuierlich über ein Jahr. Sie schließt mit der im achten Schuljahr stattfindenden Konfirmation ab, die zwischen Ostern und den Sommerferien gefeiert werden soll. 

Voraussetzung ist, dass die zu Konfirmierenden zum Zeitpunkt ihrer Konfirmation 14 Jahre alt sind oder der 14. Geburtstag unmittelbar bevorsteht.


Zur Konfirmandenarbeit gehören Unterricht und weitere Arbeitsformen wie Konfirmandentage, Projekte und die Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen zum Hineinleben in die Gemeinde. Die Teilnahme ist grundsätzlich verbindlich.

Der Unterricht umfasst insgesamt mindestens 60 Unterrichtsstunden à 60 Minuten. 

Ein Projekttag oder Konfirmandentag wird dabei mit den entsprechenden Unterrichtsstunden gewertet. 

Ein genauer Terminplan wird beim ersten Elternabend verteilt.  


Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Die Jugendlichen entdecken, entwickeln und gestalten christliches Leben. Sie werden ermutigt und gestärkt, ihr Christsein konkret werden zu lassen. Hierzu gehören:

–        die Feier von Gottesdiensten und Andachten 

–        Gebet und Stillezeiten 

–        die Feier der Taufe und des Abendmahles,  

–        Gelingendes Leben in der Nachfolge Christi 

–        der Umgang mit Liebe, Freude, Hoffnung 

–        der Umgang mit Scheitern, Schuld und Vergebung 

–        der Einsatz für Benachteiligte

Die Jugendlichen erleben und gestalten Gemeinschaft. In der Gruppe entdecken Formen des Zusammenlebens, üben Toleranz und gegenseitige Achtung. Zudem können sie ihre Rolle in der Gemeinschaft finden, wahrnehmen, reflektieren und ggf. verändern. 

In der Konfirmandenzeit bilden die Jugendlichen ihr Selbstwertgefühl, ihre Identität und ihren Charakter weiter aus. Dazu gehört, dass die Jugendlichen ihre Gaben entdecken und entfalten, sich von Gott angenommen und geliebt erfahren, durch spirituelle Angebote ihre Gottesbeziehung festigen, ihre Balance von eigener Wertschätzung und Verantwortung für sich und andere finden. 

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